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Nichtraucher haben geringeres Risiko für Makuladegeneration

Köln (dpa/tmn) - Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) lässt sich nicht heilen. Auch vorbeugen ist schwierig. Aber immerhin: Wer nicht raucht, hat eine geringere Wahrscheinlichkeit, die Augenerkrankung zu entwickeln.

Das erklärt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) auf seinem Portal gesundheitsinformation.de. Menschen mit AMD haben Probleme, scharf zu sehen. Mit der Zeit können sie Gegenstände, auf die sie gezielt schauen, gar nicht mehr erkennen. Die Ränder des Sehfelds bleiben dagegen meist sichtbar.

Augenärzte unterscheiden zwei Formen der AMD - die feuchte und die trockene. Während sich die trockene AMD gar nicht behandeln lässt, kann zumindest das Fortschreiten der feuchten Form durch die Gabe von Medikamenten gestoppt werden.

Dabei spritzt der Arzt meist sogenannte Anti-VEGF-Präparate ins Auge, erläutert das IQWIG. Sie hemmen die Bildung von Blutgefäßen, die unter anderem für den schrittweisen Verlust der Sehfähigkeit verantwortlich sind. Warum manche Menschen eine AMD entwickeln, ist bisher nicht bekannt.

Text: dpa / Bild: Jan-Philipp Strobel (dpa)